Dienstag, 8. Dezember 2009

Wasser marsch!

Hello again!

Mit dem besagten Auto ballerten wir dann Richtung Sueden, Richtung Temuco, Villarica, Pucón und Valdivia. Ich kann mich nicht erinnern, jemals zuvor auf knapp 2000 Kilometern Autobahn nicht ein einziges mal ueberholt worden zu sein. Die Schilder mit 120 bedeuten doch hier auch, dass man mindestens 120 fahren soll, oder?

Auf dem Weg in die Seen-Region erwarteten und am Wegesrand unzaehlige Wasserfaelle, von denen wir uns selbstverstaendlich die schoensten ansehen wollten.




...unterwegs passierten wir das eindrucksvolle - und ziemlich gelbe - Viadukt, von der wir spater erfuhren, dass sie von einem gewissen Franzosen namens Eiffel erbaut wurde, der bekanntlich auch den Big Ben und die Berliner Mauer erfunden hat.


...obwohl unser Autochen ziemlich zuverlaesig war - und das sage ich ganz bewusst, obwohl Chevrolet zu dem satanischen Arbeitsplatzvernichter GM gehoert und der Corsa eigentlich ein Opel ist - mussten wir immer mal wieder den widrigen Strassenverhaeltnissen Tribut zollen und zurueck fahren, um die Karre nicht zu Klump zu fahren. spaetestens bei dem unten zu sehenden Bild haben wir geflucht, doch keine Camioneta (also einen Gelaendewagen) genommen zu haben, weil die Landschaft dort so einmalig schoen und die vermutlich noch schoeneren Wasserfaelle nicht weit waren.... *seufz*

...all das und eine nicht ganz so entspannte Faehrueberfahrt haben ein wenig an meinen Nerven genagt ;-)


Die erste Wasserfallstation - die Saltos de Laja - haben dann allerdings wieder fuer maechtig tolle Stimmung gesorgt. Der Anblick war wirklich majestaetisch! Endlich konnte ich mal mein tolles neues Stativ zum Einsatz bringen! Ich hoffe ihr erkennt meine ambitionierten Langzeitbelichtungen bei Tageslicht!!!



....hier finden gerade ein paar chilenische Schueler den Topf voller Gold. Schweine!


Der Salto de China platzen einfach so aus dem dichten Wald heraus und fallen 73 Meter in die Tiefe. Ein ohrenbetauebendes Gebruell. Diese Sehenswuerdigkeit ist mit verschiedenen Aussichtsstationen erschlossen und wunderbar natuerlich erhalten. Da wir in der Vorsaison da waren, hatten wir das grosse Glueck, als einzige Menschen zusammen mit einem Schaeferhund, den wir Diego tauften und einer Eidechse, die Diego frass, vor Ort zu sein (nein, war nur ein Spass, hoerte sich aber lustiger an. Die beiden gabs aber wirklich :-p).



Der Salto de Leon fiel noch tiefer, naemlich 97 Meter und machte noch mehr Krach! :-) Es gibt natuerlich noch mehr Bilder, aber die zeigen wir spaeter....



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