Nachdem wir in Temuco angekommen waren und uns bei Felis Vater niedergelassen hatten, ging es uebers Land an die Kueste nach Nehuentue, wo Feli ein kleines Stueck Land mit einem pittoresk verfallenen Haeuschen ihr eigen nennt.
Die chilenische Gegend zwischen Concepción und Valdivia - soviel habe ich zumindest gesehen - ist dem hessischen Bergland nicht unaehnlich, was die Fruchtbarkeit und die Vegetation angeht. Die chilenischen Vulkane, die das Land immer mal wieder unterbrechen, sind allerdings dann doch etwas anderes :-)
Die Fauna kommt einem auch bekannt vor, mit dem Unterschied, das es kaum Zauene gibt und die Tiere insgesamt viel mehr Platz haben.
Dieses Pferdchen grast vor einem Haus nach maputschischer Bauweise, wie Feli mir erklaert hat.
...zu dem Bild gehoert eigentlich eine ganze Serie, die ich jetzt an dieser Stelle aus zeitoekonomischen Gruenden nicht ausgiebig zeige. Nur soviel: der Hahn war die Vorhut von einer gefluegelten Einsatzgruppe, bestehend aus einigen Huehnern, drei Enten, zwei Kueken und einer dicken fetten Gans, die ordentlich, einer nach dem anderen die Dorfstrasse passierten. Nachdem in einer 4minuetigen Prozessionfast alle Teilnehmer die Strasse ueberquert hatten, waren die Enten sich ein bisschen unsicher, ob das jetzt eine so ganz gute Idee ist, bis Feli sagte "Na kommt, ihr koennt ja wohl jetzt auch noch gehen!". Gesagt getan: kurz nach links und rechts geguckt und los. Hoert sich vielleicht etwas unspektakulaer an, war aber zum Bruellen komisch! Surreal irgendwie.
Nach dem vielen Landleben kommt man quasi ohne spuerbare Unterbrechung ploetzlich an die Kueste! Das merkt man spaetestens daran, dass die Strassenschilder ausehen wie Fische :-)
Hier ein paar Impressionen aus einer Welt halb Meer halb Landwirtschaft.
Zu guter Letzt fuer heute ein kleiner aber extrem grandioser Vorgeschmack auf die Bilder zu der Region um Villarica, Pucon und Valdivia, wo die Vulkane zuhause sind!
Grandios !!!!!!!!!
AntwortenLöschenmhm, ja, doch, sehr fein!
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